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Mikro- und Nanoplastik: Die unsichtbare Gefahr?

 

Am Samstag, dem 06.06.2026, besuchte uns der SKP-Absolvent Philipp Schwabl im Rahmen des Science-Unterrichts und hielt einen Vortrag zu dem Thema »Mikro- und Nanoplastik: Die unsichtbare Gefahr?« für die 5CD und interessierte Schüler:innen anderer Klassen.

Veröffentlicht am 8. Juni 2026

Philipp Schwabl maturierte 2006 und forscht neben seiner Tätigkeit als Facharzt für Innere Medizin im Wiener AKH, wie Mikro- und Nanoplastik im menschlichen Körper nachgewiesen werden kann und über damit verbundene gesundheitliche Auswirkungen. Er wechselte nach dem PhD-Studium in den Medizin-Berufsalltag und wurde Facharzt für Gastroenterologie und Hepatologie im Wiener AKH, was ihm bis heute sehr große Freude bereitet. Auch in dieser Tätigkeit verfolgt er seine wissenschaftliche Forschung mit dem Schwerpunkt im Bereich der Hepatologie.

In seinem Vortrag nahm er sein Publikum auf eine Zeitreise mit und schilderte sehr anschaulich, in welcher Weise uns Plastik im Alltag begegnet und wie er zu der Forschungsidee kam, Stuhlproben nach Mikroplastik hin zu untersuchen. Dabei zeigte er auch eindrucksvoll auf, welche Kriterien wissenschaftliche Forschungsprojekte erfüllen müssen und wie wichtig dabei Kooperationen sind – denn ohne internationale Zusammenarbeit und der Kooperation mit dem Umweltbundesamt wäre ihm 2018 nicht der weltweit erstmalige Nachweis von Mikroplastik in menschlichem Stuhl gelungen. In den Folgejahren rückte auch aufgrund dieses Befundes der Einfluss von Mikro- und Nanoplastik auf die menschliche Gesundheit immer mehr ins Zentrum der weltweiten Forschung.

Nach dem Vortrag hatten die Schüler:innen die Möglichkeit inhaltliche, aber auch private Fragen zu stellen und erfuhren so, dass Philipp Schwabl eigentlich aus einer Wette heraus ohne viel Vorbereitung am Mediziner Aufnahmetest teilnahm. Das Medizinstudium war nämlich nicht seine erste Wahl, jedoch reizte ihn nach bestandenem Aufnahmeverfahren dann doch diese unverhoffte Möglichkeit und seine Begeisterung für Medizin und die medizinische Forschung stieg im Laufe seines Studiums an der Medizinischen Universität Wien immer mehr an. Er ist heute ein engagierter und motivierter Arzt und Lehrender an der Medizinischen Universität. Seine Freude am Beruf kam sichtlich bei den Schüler:innen an, denn diese waren sehr an seinen Erfahrungen interessiert.

Nostalgisch wurde Philipp Schwabl, als er feststellte, dass sein Besuch ausgerechnet in seinem alten Klassenraum stattfand und er positive Erlebnisse aus der Schulzeit erzählte. Die eine oder andere Anekdote sorgte für Schmunzeln bei allen Beteiligten. Im Rahmen der Expert go Popper soll eine Vernetzung zwischen Schüler:innen und Absolvent:innen gefördert werden. Wir freuen uns schon über weitere Vorträge!

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