Beine hoch, dabei die Arme nach links ausgestreckt, gleichzeitig den Kopf nach hinten mit einem nach rechts gerichteten Blick, und das alles in einer einzigen Drehung   energielos und schwunglos waren wir Mädchen der Klassen 6abe die letzten Wochen fraglos nicht, denn wir hatten die große Ehre, bei zwei Tanzworkshops der Tänzerin/Schauspielerin/Musikerin Michaela Illetschko des Kulturvereins D.A.Y. teilzunehmen.

Ein Bericht von Isabella Tosovic und Hannah Konrad

In unserer ersten Stunde studierten wir eine sehr beschwingte Hip-Hop Choreographie zum Lied »That’s What I Like« von Bruno Mars ein, und wenige Wochen später brachte sie uns einen sehr emotionsvollen Ausdruckstanz zum beliebten Hit »In My Blood« von Shawn Mendes bei (den viele Schülerinnen zum ersten Mal unter professioneller Aufsicht kennen lernten).

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es zuerst darum, beim Tanzen den Text eines Lieds nicht nur zu kennen, sondern auch zu verstehen und die Emotionen dahinter später wiedergeben zu können. Durch Diskussionen und Schreibübungen wurde dies umgesetzt, und schon standen alle in ihren Positionen vor den Spiegeln, bereit loszulegen. Das zehnminütige Warm-Up sorgte dafür, dass sich jede gut aufgewärmt, ausgedehnt und physisch richtig vorbereitet hatte, um die Tanzschritte und Bewegungen ungefährlich und unbefangen ausführen zu können. Daraufhin wurde Schritt für Schritt jede einzelne Bewegung vorgezeigt, ausprobiert und versucht mit viel Enthusiasmus die vorher besprochenen Emotionen zu zeigen. Dies ist natürlich leichter gesagt als getan: vor allem wenn in einem einzelnen Viervierteltakt fünf Schritte vorkommen und man nicht nur mit der Geschwindigkeit richtig mithalten, sondern auch mit dem begrenzten Platz auskommen und gleichzeitig auf den richtigen Gesichtsausdruck und auf die entsprechende »Attitude« achten muss. Mit roten Gesichtern, verschwitzter Kleidung und einem nicht allzu kurzweiligen Muskelkater haben wir alle den Turnsaal zufrieden verlassen :)

Somit waren die beiden Tanzworkshops eine anstrengende Herausforderung, die uns allerdings ermöglichte, uns ein wenig Grundwissen in diesem Bereich anzueignen, unsere Gefühle in einer tänzerischen Art und Weise zum Vorschein zu bringen und tolle Bewegungen einzuüben. Im Zuge dessen möchte wir uns bei Michaela Illetschko für die interessante und eindrucksvolle Erfahrung und bei der Frau Prof. Vesper für die Organisation herzlich bedanken.