Bis zu 6000 Liter Schmutzwasser pro Sekunde – so viel wird täglich in der Kläranlage Simmering in aufwendigen Verfahren gereinigt und anschließend in die Donau geleitet. Bei unserem Ausflug ins Vienna Open Lab haben wir viel rund ums Thema Abwasser gelernt.

Es ist heiß. Später an diesem Tag wird das Thermometer noch auf 36 Grad steigen. Trotzdem haben wir Gänsehaut. Wir sitzen im Stadtpark im Schatten eines mächtigen japanischen Schnurbaums. Es ist das letzte Ziel unserer Shades durch den ersten Bezirkdurch den ersten Bezirk. Getroffen haben wir unsere Guides Norbert und Robert vor dem Restaurant INIGO in der Bäckerstraße. Mit Ausnahme des Kochs sind alle dort angestellten Personen von Obdachlosigkeit betroffen. Auch unsere beiden Guides waren einen Teil ihres Lebens obdachlos. Aber wie passen sie in unser Bild von Obdachlosigkeit?

Tag 1

Der Zug fährt bald ab. Alle Kinder sind pünktlich. Doch wo bleibt Herr Prof. Hackl? Nach kurzer Verspätung erscheint auch dieser. »Liebe Damen und Herren, bald erreichen wir den Bahnhof Liezen!« In Liezen angekommen kaufen wir noch schnell die restlichen Lebensmittel für unseren dreitägigen Aufenthalt auf der Liezener Hütte (1762m) ein. Der Aufstieg beginnt »zach«. Doch wir haben alle einander geholfen. Nach dem verspäteten Mittagessen bestiegen einige von uns das nahegelegene Hochplateau, um den Sonnenuntergang zu betrachten.

Es war ein heißer Tag als wir uns zusammen mit der 5A und unserer Geschichtelehrerin Frau Prof. Grüneis-Wulz auf den Weg zum Bundesrat machten. Das Parlament wird zurzeit saniert, aus diesem Grund finden die Nationalrats – sowie Bundesratssitzungen in der Hofburg statt.

Unter dem Würstlstand am Hohen Markt liegt ein halbes Skelett. Die andere Hälfte, die (Ge)Beine, wurden in einer Künette gefunden. Und wie es so ist, wenn man in Wien auf Überreste seiner reichen Geschichte stößt, wurden die Experten der Stadtarchäologie zu Rate gezogen. Dame 1, wie sie genannt wird, lebte zwischen 770 und 1000 n.Chr. Aber mehr wissen wir nicht. Keine Spur eines Friedhofs in der Nähe. Kein Hinweis auf eine Kirche. War sie überhaupt Christin? Viele interessante Fragen, die noch auf Antworten warten.

Als in Carnuntum 2011 die neu rekonstruierte Therme eröffnet wurde, wollte man das Erlebnis im Rahmen der Niederösterreichischen Landesausstellung für die Ehrengäste so authentisch wie möglich gestalten. Die Räumlichkeiten in der Therme sollten für die Feierlichkeiten auf 60 Grad Celsius aufgeheizt werden. In einem römischen caldarium war es nun mal heiß. Also feuerte man die römische Fußbodenheizung an – mit einer Hypokaustenheizung in dieser Dimension gab es noch keinerlei praktische Erfahrungen – und brachte die Luft im Heißbaderaum zum Flimmern. Was niemand bedacht hatte: Bei solchen Temperaturen würden nicht nur die Gäste »zerrinnen«, sondern auch ihre Schuhsohlen, denn der Boden konnte leicht über 50 Grad erreichen. Daher trugen die Römer im caldarium Holzschlapfen, antike Flipflops, wenn man so will. Und die Ehrengäste in Carnuntum dann Gott sei Dank auch.

»Hands on – Minds on« war das Thema für die Exkursion der 3B zur Burg und zur Adlerwarte Kreuzenstein. Die SchülerInnen bereiteten sich im Physik-, Biologie- und Deutschunterricht auf unterschiedliche Aspekte dieser Exkursion vor und vertieften dort mit einen Arbeitsauftrag deren Wissen über Greifvögel.

Am 3. Juni 2019 durfte die 2B und die 2C ihr Wissen über den Wald auf die Probe stellen, das sie sich im Verlauf dieses Jahres im Biologieunterricht angeeignet hatten. Geführt von Förstern und begleitet von den LehrerInnen Prof. Fischl, Prof. Janner, Prof. Ransdorf und Prof. Vasiljevic galt es, rund um den Cobenzl an verschiedenen Stationen allerlei Aufgaben zu lösen.

Am Donnerstag, den 06.06.2019, besuchten SchülerInnen aus der Oberstufe den Workshop für die Entwicklung einer Jugendstrategie der Bundesregierung. Der Workshop wurde vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie veranstaltet und beinhaltete die Themenschwerpunkte »Automatisiertes Fahren«, »New Generation Internet« und »Galileo – das zivile Navigationssystem«.

Die eigenen Meinungen über die verschiedenen Themen wurden in Echtzeit protokolliert und werden bei der Weiterentwicklung der Ziele im Bundesministerium einfließen. Für das leibliche Wohl wurde durch ein reichhaltiges Buffet gesorgt. Insgesamt wurde der Workshop von den SchülerInnen gut angenommen, da sie nicht nur Informationen lieferten, sondern selbst auch von verschiedenen Förderprogrammen erfuhren.

Der Unterstufenchor »Chorino« hat am 30. und 31. März 2019 ein gemeinsames Wochenende auf der Hans Nemecek-Hütte verbracht.