Helfen. Handeln. Zivilcourage. Doch was ist das? Und wie macht man das? Mit diesen Fragen und noch vielen anderen wurden die 4A und 5A während eines vierstündigen Workshops konfrontiert.

Ein Bericht von Zoe Kujawa (5A)

Die zwei Klassen wurden in drei verschiedene Gruppen per Zufallsprinzip eingeteilt. In drei Räumen war das Programm zwar ähnlich, doch nicht gleich. Im Vordergrund stand das Thema Zivilcourage: Hilfe, Gewalt und die vielen Möglichkeiten, bürgerlichen Mut zu beweisen. Die SchülerInnen wurden darüber aufgeklärt, was sie tun können, wenn sie Opfer oder Zeuge von Gewalt und Belästigung werden. Darüber hinaus wurden Faktoren besprochen, die dazu beitragen, dass man abgelenkt ist beziehungsweise nicht einschreitet.

Videos, Standbilder und Übungen, die den Mut fördern sollten, sich Gehör zu verschaffen, machten den Workshop zusätzlich aus. Wichtig war auch die Übung, bei der man seine Meinung kundgeben und vertreten musste. Es wurden provokante Aussagen vorgelesen und die SchülerInnen musste sich, je nachdem ob sie dafür oder dagegen sind, im Raum platzieren und begründen, wieso sie dieser Meinung sind.

Ich kann natürlich nicht für alle sprechen, aber ich weiß, dass ein Teil der 5A meine Meinung teilt, wenn ich sage, dass der Workshop durchaus sinnvoll und pädagogisch wertvoll war. Wir wurden besser über gewisse Situationen und wie wir handeln sollen aufgeklärt. Außerdem war schnell klar, dass ein Großteil schon mal Opfer und Zeuge von Momenten war, in denen Zivilcourage notwendig war beziehungsweise gewesen wäre.