Treffpunkt 6:30 Uhr beim Hauptbahnhof. Mit Schlaf in den Augen kommen wir alle mehr oder weniger pünktlich bei unserem geliebten Bus an, noch nichts ahnend, dass es bald zu einer dramatischen Wendung kommen sollte. Denn nachdem wir und die Koffer schon im Bus verstaut sind, werden wir ruckartig aus unserer Traumwelt gerissen. Unter uns bebt die Erde und Glassplitter fliegen durch die Luft. Ein Erdbeben? Nein, wir wurden von einem Bus eines konkurrierenden Unternehmens gerammt. Sollte unser Traum von der perfekten Sportwoche schon jetzt vorbei sein? Aber zu unserem Glück wird die Pandatüre von unserem Profi-Mechaniker Sandro professionell mit Tape wieder zusammengeflickt. Mit zwei Stunden Verspätung, kurzer Rast und einem Buswechsel geht es endlich nach Kärnten.

Ein Bericht von Helene Pruckner und Elena Meneweger

Dort legen wir gleich mit unseren sportlichen Aktivitäten los. Vom spießigen Golfen über abenteuerliches Mountainbiken bis zum chilligen Surfen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Während die einen mit ihren Pferden durch die Gegend traben, kämpfen andere mit ihren Kajaks gegen die Flussströmung an. Weder Walzen noch Wasserfälle stellen ein Hindernis dar, sie paddeln durch riesige Wellen bis zum bitteren Ende. Besonders viel Action gab es für die Teilnehmer der Funweek Special. Sie durften sich unter anderem von Lamas anspucken lassen und auf Bananen reiten. Trotz wenig Wind gab es für die Segler viel Wind in den Segeln. Hoch hinaus ging es für die Kletteraffen unter uns. Bei dem perfekten Wetter konnte so gut wie jeder Fels bestiegen werden. Am Beachvolleyballplatz wurde fleißig herumgebitcht und am Ende ein spannendes Turnier gespielt. Sehr warm war es immer bei Creative Movement, denn diese »Sportart« war wirklich sehr anstrengend. Und dann war da auch noch Tennis.

Aber nicht nur die Sportarten sind abwechslungsreich, sondern auch das Wetter, welches uns manchmal im Regen stehen lässt. Und wieder einmal haben wir es mit unseren Wetterextremen in die Nachrichten geschafft. Dennoch war unser Hauptaufenthaltsort nicht das Hotel (außer für die Pärchen), sondern das Strandbad am Millstättersee. Nach ausgedehnten Wasser- wie Sonnenbädern sind wir endlich nicht mehr winterbleich, sondern sommerlich gebräunt. Anlauf – platsch, alle sind nass! 

Nächtliche Aktivitäten werden uns zwar aktiv unterbunden, ein Besuch im familiären Dorfkino war trotzdem drinnen. Aber am letzten Abend dürfen wir dann doch ein bisschen länger aus bleiben, mit den Poppers Volleyball und Baywatch spielen. Nach wenigen Stunden Schlaf hieß es aber schon für ein paar Motivierte und Sportliche unter uns, um 3:33 Uhr aufzustehen. Es ging drei Stunden lang zuerst in der Dunkelheit, dann später im Dämmerlicht steil bergauf. Nur die schnellsten unter uns hatten das Glück, den Sonnenaufgang vom Berggipfel aus zu beobachten. Mit dieser letzten Impression ging es auch schon wieder nach Hause.